Worauf sollte ich bei einem Webhoster achten?

Lesezeit: 3 Minuten

Die Wahl eines Webhosters ist eine wichtige Entscheidung, die einen großen Einfluss auf den Erfolg Ihres Unternehmens haben kann.

Wenn Sie alle technischen Aspekte Ihrer Website abgeben möchten, dann ist es an der Zeit zu recherchieren, welcher Web-Hosting-Service  für Sie am besten geeignet ist.

In diesem Blogbeitrag versuchen wir eine neutrale und unvoreingenommene Einschätzung bezüglich der folgenden und aus unserer Sicht wichtigsten vier Dinge abzugeben, die bei der Wahl eines Webhosters berücksichtigt werden sollten.

Kosten und Funktionen

Bei der Auswahl eines Webhosters sollten Sie Ihr Augenmerk auf die Balance zwischen den zumeist monatlichen Kosten und der Anzahl der inbegriffenen Funktionen richten.

Die teureren Hosting-Pakete haben oft eine höhere Bandbreite, Hochgeschwindigkeitsserver, mehrere Datenbanken, automatische Backups und andere lohnenswerte Funktionen. Was und in welcher Form von Ihrem Website Projekt benötigt wird, erfragen Sie am besten direkt beim Ersteller Ihrer Website.

Ungeachtet des benötigten Aufwandes lässt sich aber mit Sicherheit sagen, dass es so etwas wie "zu viel Internet" eigentlich nicht gibt.

Insofern empfehlen wir immer ein flexibles Paket zu buchen, welches selbstständig mitwächst, denn ansonsten laufen Sie Gefahr, alsbald ein weiteres Paket hinterher buchen zu müssen. Da die Technologie schnell voranschreitet, sollten Sie deswegen immer recherchieren, welche zusätzlichen Leistungen beim jeweiligen Anbieter enthalten sind und Sie sollten sich vor allem auch Gedanken darüber machen, wohin Sie sich mit Ihrer Website in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln möchten.

Server Geschwindigkeit

Wenn Ihnen wichtig ist, dass Ihre Website zu jeder Tageszeit und unabhängig vom Ort schnell und sauber lädt, dann sollten Sie überlegen, zu einem der größeren Webhoster zu gehen, die bei viel Server-Verkehr die Bandbreite automatische erhöhen.

Bei kleineren Webhostern kann es von Zeit zu Zeit zu deutlich längeren Ladezeiten kommen, weil viele Menschen gleichzeitig probieren eine Website aufzurufen und die Bandbreite dafür nicht ausgelegt ist. Diese Anbieter laufen meistens schon auf vollen Touren und können dementsprechend keine weiteren Kapazitäten dazu schalten.

Achten Sie des weiteren darauf, welche Möglichkeit es für die Einbindung von Fotos und vor allem Videos beim Webhoster gibt. Sollten diese nicht mit angeboten werden, so ist es ratsam, einen weiteren Service für die Einbindung von Mediendateien zu abonnieren.

Ausfallsicherheit & Kundendienst

Es gibt aktuell keinen Webhosting-Anbieter auf der Welt, der seinen Kunden eine 100prozentige Betriebszeit garantieren kann. Das bedeutet, dass es irgendwann zu Ausfällen kommt, die den Betrieb Ihrer Website entweder verlangsamen oder sogar ganz einstellen.

Es ist wichtig vor der Anmeldung herauszufinden, welche Art von Service-Level-Agreement (SLA) angeboten wird, damit Sie im Voraus wissen, wie oft dies passieren könnte und wie lange es dauert, bis auftretende Fehler behoben werden.

Da es generell ein eher schlechtes Licht auf sie wirft, gehen Webhosting-Anbieter mit diesen Zahlen allerdings nicht gerade hausieren. Ein guter Weg, um trotzdem ein paar Informationen diesbezüglich zu erfahren, ist das lesen von aktuellen Kundenrezensionen. Hier erfährt man aus erster Hand, ob, und wenn ja, wie schnell der Kundendienst sich um die Anliegen anderen Kunden gekümmert hat.

Transparente Webhosting-Anbieter betreiben darüberhinaus eine so genannte Status-Website, auf welcher angezeigt wird, wie viele Server-Ausfälle über einen vergangenen Zeitraum (meistens 90 Tage) stattgefunden haben.

Datensicherheit

Auch wenn wir bezüglich der generellen Sicherheitsaspekte Ihrer Website an anderer Stelle nochmal tiefer ins Detail gehen wollen, spielt auch die Wahl des richtigen Webhosters eine Rolle.

Die erste Überlegung sollte immer sein, ob der Webhoster Ihrer Wahl die mittlerweile beinahe unabdingbaren SSL-Zertifikate (eventuell auch gegen einen kleinen Aufpreis) anbietet.

Um Ihren Kunden einen sicheren Zugang zu Ihrer Website zu garantieren, muss ein SSL-Zertifikat bereitgestellt werden. Sobald das Zertifikat aktiv ist, ist der gesamte Webverkehr zwischen dem Webserver und dem Browser Ihres Kunden sicher.

Ob ein Zertifikat korrekt auf Ihrem Server eingebettet wurde, erkennen Sie am Anwendungsprotokoll (auch als HTTP bekannt) oben in Ihrem Eingabefeld. Wenn die Installation erfolgreich verlaufen ist, dann wird das HTTP zu HTTPs umgewandelt, wobei das "S" für "Sicher" steht.

Wenn Sie vorhaben sensible Daten wie z.B. Kreditkarteninformationen auf Ihrer Website zu speichern, dann ist eine Firewall unbedingt zu empfehlen. Eine Firewall hindert bösartigen Datenverkehr (so genannten Viren) daran, mit anfälligen Dateien auf Ihrer Website in Kontakt zu kommen - und schützt somit nicht nur Sie und Ihre Computer, sondern auch die Computer Ihrer Kundschaft.

Darüberhinaus blockieren heutige Firewalls oftmals auch automatisierte Bots daran, von Ihren email Adressen Spam-Nachrichten zu verschicken.

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